Ab 28. Dezember 2018 im Gartenbaukino!

SHOPLIFTERS

Ein Film von Hirokazu Kore-Eda

JPN 2018
121 min, OmU

Regie Hirokazu Kore-Eda
Drehbuch Hirokazu Kore-Eda
Kamera Ryûto Kondô
Schnitt Hirokazu Kore-Eda
Ton Kazuhiko Tomita
Musik Haruomi Hosono
Ausstattung Keiko Mitsumatsu
Darsteller Mit Lily Franky, Sakura Ando, Mayu Matsuoka, Kilin Kiki, Kairi Jyo, Miyu Sasaki

Nach einer Diebestour in einer kalten Winternacht treffen Osamu Shibata und sein Sohn Shota auf das kleine, verwahrloste Mädchen Yuri. Kurzerhand tut Osamu das, was der Gelegenheitsarbeiter am besten kann – er „stibitzt“ Yuri und nimmt sie für eine warme Mahlzeit mit nach Hause. Die anfänglichen Bedenken seiner Frau Nobuyo über das neue Familienmitglied sind schnell verflogen. Auch Großmutter Hatsue und Halbschwester Aki heißen Yuri in der Enge ihrer Behausung willkommen. Umgeben von anonymen Wohnblöcken lebt die bunte Truppe mithilfe von kleinen Betrügereien, Ladendiebstählen und trotz widriger Umstände glücklich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem ein unvorhergesehener Vorfall bisher gut geschützte Familiengeheimnisse enthüllt. Jetzt muss sich beweisen, ob diese Menschen mehr verbindet, als ihr Dasein als Kleingauner und Lebenskünstler.

   

   

Mit SHOPLIFTERS – FAMILIENBANDE gelingt dem japanischen Regisseur Hirokazu Kore-eda das einfühlsame Porträt einer Familie am Rande der japanischen Gesellschaft. Meisterhaft leicht und subtil erzählt Kore-eda von der Doppelmoral einer widersprüchlichen Nation. Auf der einen Seite eine gefühlskalte, aber sich sozial korrekt verhaltende Gesellschaft. Auf der anderen Seite die Wärme einer kleinkriminellen Familie in prekären Verhältnissen. Diesen Kontrast unterstreicht Kore-eda sowohl visuell als auch akustisch durch die Musik des Komponisten Hosono Haruomi, die dem brüchigen Glück der Familie Shibata eine fast fröhliche Leichtigkeit verleihen. Statt mit dem düsteren Pathos sozialer Außenseiter zeichnet Kore-eda seine einprägsamen Charaktere mit einfühlsamer Menschlichkeit voller Würde und Poesie.

   

Pressestimmen

Mit feinsinniger Beobachtungsgabe lotet das Drama den Alltag einer Patchworkfamilie aus Dieben und Verstoßenen aus, die trotz ihrer prekären Lage auch Solidarität und Fürsorge untereinander kennen. 

Der Standard

A compact masterpiece about a scruffy family that isn't what it seems, and love that's the real thing.

Wall Street Journal

Verleih

wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

Bausteinaktion

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