WERKSCHAU Guillermo del Toro

MIMIC

Ein Film von Guillermo del Toro

USA 1997
105 min, OmU, Director's Cut

Regie Guillermo del Toro
Drehbuch Matthew Robbins, Guillermo del Toro
Kamera Dan Laustsen
Schnitt Patrick Lussier, Peter Devaney Flanagan
Musik Marco Beltrami
Darsteller Mira Sorvino, Jeremy Northam, Josh Brolin, Giancarlo Giannini, Alexander Goodwin, F. Murray Abraham, Charles S. Dutton

Termine

Guillermo del Toros erste Erfahrung in der Kreativknochenmühle Hollywood endet für den jungen Mexikaner in einem Desaster: Monatelang kämpft er gegen die Produzenten an, um seine Vision des Horrorthrillers durchzusetzen, bis ihm das Projekt schlußendlich weg genommen und von jemand anderem fertig gestellt wird. Erst 2011 veröffentlicht er den “Director’s Cut” von MIMIC und damit jene Fassung, unter die er auch seinen Namen schreiben möchte. Beeinflusst von seiner Faszination mit Insekten und im Besonderen der Lektüre von Jean-Henri Fabres’ mehrbändigen “Souvenirs Entomologiques” als Kind, erzählt del Toro in extremen Licht-Dunkel-Kontrasten von einer erfolgreichen Entomologin, die zwecks Eindämmung einer Kinderseuche mutierte Kakerlaken im Bauch von NYC aussetzt. Statt wie von den Forschern vorgesehen unfruchtbar zu bleiben und auszusterben, entwickeln sich die Tiere in Windeseile weiter und haben einige Jahre später die Kunst der Menschen-Mimikry erlernt. Nach mehreren Todesfällen bleibt den Wissenschaftlern nur mehr der Gang unter die Erde auf der Suche nach den monströsen Geschöpfen.

MIMIC ist, auch in der Kinofassung, ein Film von Grauen erregender Schönheit, in dem sich bereits viele Merkmale des Autorenfilmers Guillermo del Toro abdrücken: Blau und Gold dominieren als gegensätzliche Farben vor urbanem Noir-Hintergrund, die Insekten erscheinen gleichsam als gottgleich und primitiv und einzig ein autistischer Junge schafft es, mit den Kreaturen zu kommunizieren. Guillermo del Toros “Director’s Cut” lässt nicht nur mehr Atemluft als die Kinofassung, sondern fügt auch ganze Sequenzen, wie jene vom Kinderspital am Anfang, wieder ein, die 1997 dem Streit mit den Produzenten geopfert werden mussten. Del Toro: “They said ‘It doesn’t look like a real hospital. It looks like something off another planet. What are you doing? Are you making an art film out of a B-movie bug picture?’ And I said to them, 'Well, I think they are one and the same.’”

Wir zeigen den Director's Cut von 2011.

  

 

Pressestimmen

Was nach hanebüchenem Blödsinn klingt, entpuppt sich als exzellenter Horrorstreifen, der hier ein durchdachtes Grusel-Szenario spinnt. 

Prisma


Del Toro is a director with a genuine visual sense, with a way of drawing us into his story and evoking the mood with the very look and texture of his shots. He takes the standard ingredients and presents them so effectively that MIMIC makes the old seem new, fresh and scary.

Chicago Sun Times


MIMIC gives you the heebie-jeebies. A stylish B horror movie about giant insects in the catacombs of Manhattan, it’s everything you want in a big-bug thriller.

Entertainment Weekly 

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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