Die Lebensgeschichte von Bergsteiger-Ikone Hans Kammerlander

MANASLU

Ein Film von Gerald Salmina

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MANASLU

Ein Film von Gerald Salmina
A 2018, 123 min
Mit Hans Kammerlander, Werner Herzog, Stephan Keck u.a.

   

Der Everest Rekord Bezwinger Hans Kammerlander stellt sich nach 26 Jahren seinem Schicksal am MANASLU in Nepal (8163 Meter). Ein Freund stürzte ab, der andere wurde nur wenige Meter neben ihm vom Blitz erschlagen. Hans, dem Wahnsinn nahe, überlebte.

Hans Kammerlander wurde 1996 mit der bis heute schnellsten Besteigung über die Nordroute zum Gipfel des Mount Everest in der Rekordzeit von 16h 40min weltberühmt. Noch unglaublicher war es, im Anschluss als erster Mensch vom Gipfel des höchsten Berges der Welt mit Skiern abzufahren. 

Seine schmerzvollste Tragödie erlitt Hans Kammerlander 1991 am Manaslu in Nepal, wo er zwei seiner besten Freunde verlor. Einer stürzte aus unerfindlichen Gründen ab, der andere wurde neben ihm vom Blitz erschlagen. Hans, selbst in akuter Lebensgefahr, überlebte das Gewitter am Rande des Wahnsinns. Es war ein Berggewitter, das es gar nicht geben durfte. Durch die brennenden Ölfelder im Golfkrieg erreichten 1991 Partikel in der Atmosphäre sogar den Himalaya, wodurch es auch in großen Höhen zu elektrisch aufgeladenen Hochspannungsfeldern kam.

   

Das Ziel der Seilschaft Stephan Keck und Hans Kammerlander war es, im Herbst 2017 an den Manaslu zurückzukehren, um ihn endlich zu besteigen und anschließend von dem 8163 Meter hohen Gipfel mit Skiern auf einer neuen Route abzufahren. Mit der Besteigung stellt sich Hans Kammerlander nach 26 Jahren nicht nur erneut dem Berg, sondern auch der Tragödie von 1991, die er bis heute nicht verarbeiten konnte. Nicht zuletzt hat er deshalb darauf stets verzichtet einer der ersten zu sein, der alle Achttausender ohne Sauerstoff bestiegen hat.

Der Film versucht ein Bild von einem Menschen zu zeichnen, der sein Leben den Bergen gewidmet, schmerzvolle Tragödien, viele Verluste und große Triumphe erlebt hat. Ein Mann, der sich selbst immer wieder fragt: „Warum lebe ich noch und warum sind die meisten meiner Freunde tot?“

Die Geschichte versucht, wertfrei zu hinterfragen, was ihn immer noch in die Berge treibt und wie es trotz der Tragödien für ihn möglich ist „weiterzugehen“. Ein Biopic eines der größten Bergsteiger unserer Zeit.

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
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  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
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