WERKSCHAU Andrej Tarkovskij

DIE STRASSENWALZE UND DIE GEIGE & A CINEMA PRAYER

Double Feature

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Wir zeigen im Double Feature Andrej Tarkovskijs Diplomfilm "DIE STRASSENWALZE UND DIE GEIGE" und im Anschluss als Österreich-Premiere die aktuellste Dokumentation ANDREJ TARKOVSKIJ: A CINEMA PRAYER, die 2019 bei den Filmfestspielen in Venedig Weltpremiere feierte.

DIE STRASSENWALZE UND DIE GEIGE (Katok i skripka)
Ein Film von Andrej Tarkovskij
UdSSR 1960, 46 min, OmU

Andrej Tarkovskij erzählt in seinem ersten halblangen Film von einem Jungen namens Sascha, dessen Ein und Alles seine Geige ist und der sich dadurch zum Aussenseiter macht. Andere Kinder setzen ihm zu, und in so einer Situation steht ihm der Fahrer einer Strassenbauwalze bei und ermuntert ihn später, seinerseits einem bedrängten Jungen zu helfen. Zwischen dem Walzenfahrer Sergei und Sascha entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Nachdem anfänglich Sascha auf der Walze fahren durfte, bekommt später Sergei einen Einblick ins Geigespiel. Sergei ist stolz auf die Spuren harter Arbeit an seinen Händen, Sascha ist stolz auf die Spuren des Geigespiels an seinem Kinn. Aber Saschas Eltern finden, dass ein Strassenarbeiter nicht der rechte Umgang von ihrem Sohn ist. So versäumt Sascha eine Verabredung mit Igor, der mit ihm ins Kino gehen wollte. Der nimmt nun seine Freundin mit, die bereits eifersüchtig auf den Jungen geworden war. Sascha kann das Treffen nur in der Fantasie erleben: In der Schlussszene geht er zur roten Strassenwalze. (Trigon Film)

   

ANDREJ TARKOVSKIJ. A CINEMA PRAYER
Ein Film von Andrej A. Tarkowskij
ITA/RUS/SWE 2019, 97 min, OmeU

Der Dokumentarfilm resümiert das Leben und Wirken von Andrej Tarkovskij - und das dank seltener Audioaufnahmen mit den Worten des Regisseurs selbst, seine Erinnerungen, seinen Blick auf die Kunst und seine Überlegungen zum dasein des Künstlers und der gesamten menschlichen Existenz mit dem Publikum teilt.

Sein 1970 geborener zweiter Sohn Andrej A. Tarkowskij, der sich mit seiner Arbeit der Bewahrung des väterlichen Erbes verschrieben hat, nähert sich nun mit seinem sehr kunstvoll gestalteten Film "Andrey Tarkovsky. A Cinema Prayer" der filmischen Poetologie und spirituellen Weltsicht des russischen Filmkünstlers. In acht Kapiteln und einem Epilog, die jeweils einem Film gewidmet sind, verzahnt er auf sehr dichte, organische Weise Ausschnitte aus Filmen und von Dreharbeiten mit Fotos und Selbstzeugnissen Tarkowskijs.

wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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