4.6. | David Lynch Filmschau

THE STRAIGHT STORY

Ein Film von David Lynch

USA 1999
111 min, OV, 35mm

Regie David Lynch
Drehbuch John Roach, Mary Sweeney
Kamera Freddie Francis
Schnitt Mary Sweeney
Musik Angelo Badalamenti
Ausstattung Jack Fisk
Kostüm Patricia Norris
Darsteller Richard Farnsworth, Sissy Spacek, Harry Dean Stanton

Termine

Alvin Straight ist ein alter Sturkopf aus Laurens, Iowa, der kaum noch laufen kann, aber trotzig seinen Weg macht. Als seine Tochter Rose ihm mitteilt, dass sein Bruder Lyle einen Schlaganfall erlitten hat, beschließt Alvin, sich mit ihm zu versöhnen, bevor es zu spät ist. Vor zehn Jahren sind die beiden im Streit auseinander gegangen. Weil er keinen Führerschein besitzt, kaum noch sehen kann, aber auf keinen Fall einen Chauffeur will, fasst er einen unglaublichen Plan: Er wird die 700 Meilen bis Mount Zion, Wisconsin, auf einem Rasenmäher zurücklegen... 

Ein geradliniger Film von David Lynch, ohne doppelten Boden, ohne schreckliche Abgründe hinter hübschen Fassaden. Eine schlicht und berührend erzählte Geschichte über die simplen, aber großen Gesten im Leben. Und ein Road Movie der anderen Art...

   

Pressestimmen

Mit dieser Hommage an die Langsamkeit hat Lynch den bewegendsten Film des Jahres gedreht. 

Spiegel

So straight und anrührend, dass der Film in den USA von Walt Disney in den Verleih genommen wurde… Alvins Reise in den Tod vermittelt manchmal pures Glück. Aber von dem, was er zurücklässt, geht kaum ein Trost aus. Zu einer solchen Einfachheit in der Darstellung der menschlichen Tragödie und ihrer Komödie kommt man nicht auf geradem Weg.

Georg Seeßlen

Wenn Alvin am Ende mit seinem Bruder vor dessen schäbigen Haus auf der Terrasse sitzt, richtet die Kamera den Blick in den Himmel, damit man die Tränen in den zerfurchten, stoppelbärtigen Gesichtern nicht sieht. Und das ist gut so, weil einem vor lauter Wasser in den Augen der Blick verschwimmt. 

Viennale/Peter Körte

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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