STANLEY KUBRICK - EINE WERKSCHAU

BARRY LYNDON

Ein Film von Stanley Kubrick

USA 1975
184 min, OmU, 2K DCP, 1.66:1

Regie Stanley Kubrick
Drehbuch Stanley Kubrick
Kamera John Alcott
Schnitt Tony Lawson
Musik Leonard Rosenman
Szenenbild Roy Walker
Kostüm Milena Canonero, Ulla-Britt Söderlund
Darsteller Ryan O'Neal, Marisa Berenson, Patrick Magee

Termine

Zum Zeitpunkt der Premiere stieß auf wenig Verständnis, warum sich Kubrick für die Jahre um bzw. nach 1760 interessierte, als Preußen und Österreich um die Vorherrschaft in Mitteleuropa kämpften, sowie England und Frankreich um die nordamerikanischen Kolonien. Erst langsam wurde bewundert, wie facettenreich und bildgewaltig von einer Gesellschaft im Umbruch erzählt wird.

Ursprünglich hatte Kubrick für ein Porträt von Napoleon Bonaparte ausführlichst recherchiert, als produktiv erwies sich die Entscheidung, vielmehr eine Geschichtsschreibung „von unten“ vorzuziehen. Mit Thackerays 1844 erschienenem Roman „Barry Lyndon“ stand auch eine passend pikareske Vorlage zur Verfügung. Ein irischer Kleinadeliger macht eine Odyssee durch: Söldner bei zwei Heeren, ein Intermezzo als Agent, eine Karriere als Falschspieler, eine Heirat in den höheren Adel, Standesehrgeiz, schließlich Diskreditierung infolge eines Eklats. Die mit Oscars in Kamera (John Alcott), Ausstattung und Kostüm gewürdigte visuelle Gestaltung kulminiert in jenen Szenen, in denen naturnahe gezeigt wird, wie vieles in jener Epoche bei Kartenspiel, Kerzenflackern und affektierter Schminke entschieden wurde. Rund um Ryan O’Neal mit seinem für die Titelrolle adäquaten, zurückhaltenden Schauspiel versammelte Kubrick eine bemerkenswerte Riege an Charakterköpfen, etwa Hardy Krüger als Preußenhauptmann, Patrick Magee als Chevalier und Falschspieler, Murray Melvin als Reverend oder Marisa Berenson als hochelegante Lady Lyndon.

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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