STANLEY KUBRICK - EINE WERKSCHAU

A.I. Artificial Intelligence (A.I. – Künstliche Intelligenz)

Ein Film von Steven Spielberg

USA 2001
146 min, OmU, 2K DCP, 1.85 : 1

Regie Steven Spielberg
Drehbuch Ian Watson (Story), Steven Spielberg
Kamera Janusz Kamiński
Schnitt Michael Kahn
Musik John Williams
Ausstattung Rick Carter
Szenenbild Richard L. Johnson, William James Teegarden, Thomas Valentine
Kostüm Bob Ringwood
Darsteller Haley Joel Osment, Jude Law, Frances O'Connor, Robin Williams

Termine

Eine Grundfrage aus 2001 beschäftigte Kubrick auch in den Folgejahren intensiv, und sie ist – Stichwort neuronale Netze – ungebrochen interessant: was wäre, wenn man einem lernfähigen Computer die Strukturen des menschlichen Gefühlhaushaltes einprogrammiert, mögen diese auch noch nicht ausgefeilt sein. Kubrick spielte sich lange mit dieser Filmidee, suchte sich visionäre Kollaborateure wie Videoregisseur Chris Cunningham, die konzeptuell an einer adequaten Umsetzung feilten. Schlussendlich blieb er unzufrieden mit den vorhandenen Digitaltrick-Techniken und übergab das Projekt schließlich Steven Spielberg. Im Wissen, dass dieser ein bewährtes Händchen für Visualisierung hat – und praktischerweise auch für sentimentale Kleinfamiliendramen, siehe E.T. 

Spielberg hatte bei der Umsetzung nach Kubricks Tod wenig Scheu vor einem Märchenduktus: in einem ökologisch düsteren Zukunftsszenario wird einem Ehepaar (Sam Robards, Frances O'Connor) als Trost für den Umstand, dass ihr Sohn im künstlichen Koma liegt, ein kindesartiger „Mecha“-Android (Haley Joel Osment) zur Verfügung gestellt, der rasch die Mutter und den Teddybären lieben lernt. Auf die Rückkehr des leiblichen Sohnes folgt unvermeidlich die Eifersucht, der kleine „Mecha“ wird auf eine weitverzweigte, teils unbarmherzige Odyssee geschickt, letztlich auf der steten Suche nach Liebe, mit einem ätherischen aber dennoch bitteren Happy End.

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
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