STANLEY KUBRICK - EINE WERKSCHAU

2001: A Space Odyssey (2001: Odyssee im Weltraum)

Ein Film von Stanley Kubrick

USA / GB 1968
141 min, OV, 70mm, 2,2 :1

Regie Stanley Kubrick
Drehbuch Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke
Kamera Geoffrey Unsworth
Schnitt Ray Lovejoy
Musik Aram Khatchaturian, György Ligeti, Johann Strauss, Richard Strauss
Ausstattung Robert Cartwright
Szenenbild John Hoesli
Darsteller Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester

Termine

AKTUELLE TICKETINFORMATION

Die Vorstellung von 2001 - A SPACE ODYSSEY am 14. Oktober ist zur Zeit ausreserviert, am Tag der Vorstellung werden ab 19:00 Wartenummern ausgegeben und es gibt noch Chancen auf Restkarten.

Mitten im Jahrzehnt des „Space Race“ feilte Kubrick mit dem Physiker und Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke an der ehrgeizigen 2001-Idee über ein Planetenflug-Projekt. Parallel dazu plante die NASA die Mondmission – und realisierte, dass die Raketensteuerung die Astronauten überfordern würde, und über weite Strecken Computer diese Rolle übernehmen müssten. Erstmals in der Geschichte war der Mensch nicht mehr Herr über sein Werkzeug, sondern ihm ausgeliefert. Das war auch ein Kernthema von 2001, beginnend beim urzeitlichen Werkzeuggebrauch im Auftakt des Films, endend beim Psychoduell zwischen dem bevormundenden wie unberechenbaren Superrechner des Raumschiffs, HAL 9000, und den Astronauten.

Zweites Thema von Kubrick und Clarke ist die Spekulation, dass es außerirdisches Leben geben könnte, das Einfluss auf die Menschheitsgeschichte genommen hat und nimmt, auch wenn wir mit ihm nicht kommunizieren können.  Kubrick findet dabei zu einer eleganten Abstraktion: Den schwarzen Monolithen, der anfangs in der Urzeit-Steppe herumliegt und der später auf der Rückseite des Mondes wiederauftaucht, kann man auch als die „Black Box“ der damals boomenden Kybernetik lesen, also etwas, dessen Input-Output-Struktur man studieren kann, ohne etwas über seine innere Funktionsweise Bescheid zu wissen. Wissenschaft beiseite, ist 2001 vor allem als ein mächtiger audiovisueller Trip im 70mm-Format berühmt geworden. Ein Meilenstein des Science-Fiction-Kinos und zu Recht für seine heute noch wegweisende Effekt-Arbeit mit dem Oscar ausgezeichnet  - der einzige, der Stanley Kubrick vergönnt wurde.

 

Wir zeigen 2001: A SPACE ODYSSEY in einer 70mm Kopie mit 6-Kanal Magnet-Ton aus dem Bestand des Kubrick Estate.
Tickets direkt an der Kinokassa - aber auch online über ntry.at erhältlich:

2. Oktober um 18:30
8. Oktober um 18:00
14. Oktober um 20:30

Verleih

Park Circus

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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