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Golden Globes 2026: Bester Film & Beste Haupdarstellerin
Der Autounfall als sexuelles Fetischobjekt – man könnte durchaus sagen, dass die Protagonist:innen in CRASH recht eigenwillige sexuelle Vorlieben haben, aber der Reihe nach: der gelangweilte Filmregisseur James überlebt knapp einen Autounfall und trifft im Krankenhaus auf Helen, die einzige Überlebende des anderen Wagens. Die beiden lernen den undurchsichtigen Fotografen Vaughan kennen, der sich als Sektenanführer entpuppt und seinen Anhänger:innen mittels absichtlich nachgestellter Unfälle, quietschendem Metall und Fotos von Wundschorf, Prothesen und chirurgischen Nähten sexuelle Erfüllung beschert. Schnell werden James, seine Freundin Catherine und auch Helen eingesogen vom Rausch des sexuellen Nervenkitzels, bei dem es keinerlei Grenzen zu geben scheint…
Basierend auf J.G. Ballards Roman von 1973 liefert Cronenberg hier seltsam Hypnotisches mit harter Wirkung, so verließ das Publikum bei der Premiere in Cannes in Scharen die Vorstellung – den Spezialpreis der Jury gab‘s dennoch. Auch Großbritannien war not amused ob soviel erotischer Autounfälle, eine Verbots-Kontroverse brach aus und in den Kinos des West End wurde der Film damals tatsächlich verboten.
Wir sagen: bitte sitzenbleiben! Aber anschnallen nicht vergessen!
[A] necessarily disturbing and equally profound inquiry into human desire, however self-destructive.
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