BEN-HUR

BEN-HUR
Ein Film von William WylerUSA 1959213 min engl. Originalfassung mit dt Untertiteln

Teil der Special Reihe SCHINKEN

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Palästina, zur Zeit der römischen Besatzung: Der junge Ben-Hur wird Zeuge einer wechselhaften Epoche. Sein Jugendfreund Messala ist Legionskommandant bei den Römern; nicht weit entfernt lebt ein Mann namens Jesus von Nazareth. Ein Unglück macht Ben-Hur zum lebenslangen Galeerensträfling, doch als er einem römischen Flottenkommandanten das Leben rettet, kommt er frei. Er sinnt auf Rache an Messala, der ihn und seine Familie verurteilt hatte. Ein Wagenrennen in der Arena von Jerusalem soll ihren Zwist entscheiden. Messala verunglückt tödlich.

Kurz darauf wird Christus auf Golgatha gekreuzigt. Als Mutter  und Schwester auf wundersame Weise geheilt werden, beschließt Ben-Hur, sein Leben in den Dienst der christlichen Religion zu stellen.


BEN-HUR ist einer der spektakulärsten und erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Das monumentale Filmprojekt wurde 1953 in die Wege geleitet und sollte das kurz vor dem Ruin stehende Filmstudio MGM sanieren, was auch gelang. Regisseur Wyler setzte dazu auf einen massiven Personal- und Materialaufwand für den am Ende 16,2 Millionen Dollar teuren Streifen: Es gab 365 Sprechrollen, dazu waren 50.000 Komparsen, über eine Million Requisiten und 40.000 Tonnen Mittelmeersand nötig. Allein die Vorbereitungszeit betrug fünf Jahre, die Drehzeit zwei Jahre. Gedreht wurde im MGM Camera 65-Verfahren.

Wegen des legendären Wagenrennens und den vielen weiteren, opulent inszenierten Höhepunkten wurde BEN HUR zu einem der größten Klassiker der Filmgeschichte. Der Film wurde bei der Oscar-Verleihung 1959 mit elf Oscars ausgezeichnet. Diese Marke, die sich BEN HUR noch mit den Filmen TITANIC und DER HERR DER RINGE: DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS teilt, ist bis heute unübertroffen.

Interessante Randnotiz: Der spätere Kultregisseur Sergio Leone hatte unter dem Pseudonym Bob Robertson die Führung des zweiten Kamerateams inne. Und: Auch Leslie Nielsen war für die Rolle des Messala im Gespräch. Nielsen bekam die Rolle allerdings nicht, weil es ihm nicht gelang, die dafür notwendige finstere Mimik zu zeigen.

William Wyler never lets spectacle and size interfere with the elemental passions and conflicts of his human story.
The Hollywood Reporter