GODZILLA UND DIE URWELTRAUPEN

godzilla
Ein Film von Ishirō HondaJAP 196489 min DF

Teil der Special Reihe LICHTSPIELE

Ein riesiges schillerndes Ei, wie nicht von dieser Welt, strandet an der Küste Japans. Der Grundbesitzer erklärt es für sein Eigentum und verkauft es an den Betreiber eines Jahrmarkts. Das Auftauchen von zwei winzig-kleinen, vielleicht fingergroßen Frauen – den Shobijin –, bringt Licht ins Dunkel. Es handelt sich um das Ei der Riesenmotte Mothra, die schon bald von der Infant Island angeflattert kommen könnte. Als plötzlich Godzilla auftaucht und für Angst und Schrecken auf dem Inselstaat sorgt, wird Mothra zur Hoffnungsträgerin. Schafft sie es, Godzilla in die Tiefen des Meeres zurück zu befördern?

Godzilla und die Urlweltraupen ist der vierte von mittlerweile über 30 Godzilla-Filmen und gehört somit zur so genannten Showa-Staffel (1954-1975). Er eignet sich hervorragend als Einstieg in das Universum der Kaijus (mythologische Fabelwesen in Japan) für Groß und Klein. Es macht riesigen Spaß, den Monstern, bzw. den Schauspielern in Latex-Kostümen, dabei zuzusehen, wie sie durch Miniaturstädte stolpern und für Verwüstung sorgen.

Regisseur Ishirō Honda, der auch für den ersten Godzilla-Film verantwortlich ist, setzt hier ein Stück weniger auf Kriegsästhetik und fügt der Geschichte durch Mothra, die Shobijin und die Infant Island, eine träumerisch-magische Note hinzu. Auch wenn die Darstellung des indigenen Volkes auf der magischen Insel heute anders inszeniert werden würde: Die kapitalismuskritische und umweltfreundliche Message sitzt noch immer.

Gojira hat sein Wesen in den letzten sechs Jahrzehnten oft geändert, ist zu einer Projektionsfläche japanischer Befindlichkeiten geworden, ein Sinnbild für die bedrohlichen Naturkatastrophen, die den Inselstaat regelmäßig heimsuchen, aber auch Barometer für politische Missstimmungen.
Jörg Buttgereit in „60 Jahre Godzilla – Psychogramm eines Monsters“

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