THE LAST PICTURE SHOW (4K)

THE LAST PICTURE SHOW
Ein Film von Peter BogdanovichUS 1971118 min eOV 4K

Teil der Special Reihe SADFEST. 2026

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Tickets

* Normalpreis € 10,50.-
* Kino von Welt Abos gültig
* nonstop Kinoabo gültig

Sonny Crawford: "How come you've stayed with the coach? You don't like him much."
Ruth Popper: "I wasn't brought up to leave my husband."


In der Kleinstadt Anarene, irgendwo im staubigen Norden von Texas, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Straßen sind leer, die Geschäfte müde, und das Kino, der einzige Ort, an dem die Welt größer wirkt, läuft langsam seinem Ende entgegen. Die Teenager Sonny, Duane und Jacy bewegen sich durch dieses Umfeld spürend, dass etwas zu Ende geht, aber nicht wissend, was danach kommt.

Die Erwachsenen um sie herum wirken wie Vorboten dessen, was aus ihnen werden könnte: Menschen, die sich mit Kompromissen arrangiert haben. Die Affäre zwischen Sonny und Ruth, der einsamen Frau des Schulcoaches, die Unsicherheit zwischen Duane und Jacys Flirt, die Freundschaften der Jungen, die immer wieder brüchig werden… Das alles entfaltet sich in einem Rhythmus, der so beiläufig wirkt wie das Leben selbst.

Bogdanovich's perfect recreation of the sense of time and place, and his ability to mix wit with poignancy make this such a charming, timeless film.
Kim Newman, Empire

Bogdanovich drehte den Film in Schwarzweiß und mit Country Hits der Zeit, um die Atmosphäre der 50er Jahre einzufangen und die Melancholie der Vorlage von Larry McMurtry zu verstärken. Die jungen Darsteller:innen - darunter Timothy Bottoms, Jeff Bridges und Cybill Shepherd - wurden bewusst in Situationen geführt, die spontane Reaktionen ermöglichten. Ben Johnson und Cloris Leachman, die dem Film eine emotionale Tiefe verleihen, die weit über die Handlung hinausreicht, gewannen Oscars für ihre Nebenrollen.

THE LAST PICTURE SHOW ist einer der zentralen Filme des New Hollywood. Er verbindet nostalgische Rückschau mit einer schonungslosen Analyse amerikanischer (Provinz-)Realität und zeigt, wie eng persönliche Sehnsüchte und gesellschaftliche Grenzen miteinander verwoben sind. Der Film wurde zu einem Maßstab für Coming‑of‑Age‑Erzählungen und wurde damals als eines der besten Regiedebüts aller Zeiten gepriesen.