Teil der Special Reihe NACHTBLENDE
Termine* Normalpreis € 10,50.-
* Kino von Welt Abos gültig
* nonstop Kinoabo gültig
YOU‘LL HARDLY BELIEVE WHAT YOUR EYES WON‘T SEE!
Mit THE INVISIBLE MAN wurde 1933 die Universal-Monster-Riege um eine weitere ikonische Figur ergänzt. Nach den beiden Frankenstein-Filmen und THE OLD DARK HOUSE zeichnete Regisseur James Whale erneut für ein Werk verantwortlich, das Genres definierte und zahllose Fortsetzungen, Neuinterpretationen und Hommagen nach sich zog. Da er nicht nur tricktechnisch visionär war, sondern auch ein fantastisches Drehbuch aufweist, stellt er noch heute – fast ein Jahrhundert später – ein waschechtes Vergnügen dar.
Ein Mann kommt in eine Bar… Was beginnt wie ein Witz, ist der Beginn eines tatsächlich witzigen Films, indem wir einen ziemlich getriebenen Wissenschaftler namens Dr. Jack Griffin (Claude Rains) auf der Flucht vor dem Gesetz begleiten. Seine neueste Erfindung hat er kurzerhand an sich selbst getestet – und sich damit unsichtbar gemacht. Das Problem: Nicht nur sein ohnehin ausgeprägter Größenwahn wird ihm zum Verhängnis, sondern auch die Droge selbst beginnt, ihn zu verändern...
If you set aside Frankenstein as more of a horror film and King Kong as a fantasy, The Invisible Man is the first truly great American science fiction film.
Regisseur James Whale war ein Universal-Starregisseur, der dem Studio eine Reihe an gewaltigen Erfolgen bescherte. Da überrascht es wenig, dass er bei der Arbeit an THE INVISIBLE MAN weitestgehend freie Hand genoss, was sich wiederum als Glücksfall für alle entpuppte. Auch dieser Film wurde zu einem enormen Erfolg und das mitten in der Weltwirtschaftskrise. Doch der Einfluss des Invisible Man geht weit über Box Office Zahlen hinaus. Einige direkte Fortsetzungen folgten bald, Re-Makes und Neuinterpretationen etwas später. Egal ob Paul Verhoevens HOLLOW MAN oder John Carpenters harmlosester Film MEMOIRS OF AN INVISIBLE MAN – Sie alle zollen Tribut an James Whales Meisterwerk. Sogar in den Eröffnungssong der ROCKY HORROR PICTURE SHOW hat der Unsichtbare seinen Weg gefunden: „Claude Rains is the Invisible Man“ … damn right he is.
Der britische Star-Regisseur James Whale, der nahezu freie Hand genoss und mit Verve nahe an der Grenze zur Groteske inszenierte, und der geniale Trickkünstler John P. Fulton, der die heute berühmten Unsichtbarkeits-Effekte ersann und realisierte, schufen einen zeitlosen Klassiker.
