Sommersemester 2026: Schulvorstellung am 28. Mai um 9:00
Im Anschluss: Gespräch mit Ljiljana Radonic von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ( > Ljiljana Radonic)
Da der Film über drei Stunden dauert, werden wir eine Pause von ca 15 min. machen. Gesamtdauer Film + Gespräch: ca. 250 Minuten
1939 wird Krakau von den deutschen Nationalsozialisten besetzt. Der Industrielle Oskar Schindler erkennt darin zunächst eine wirtschaftliche Chance: Mit der Produktion von Kriegsgütern will er Profit machen – auch, weil jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die Kontakte seines Buchhalters Itzhak Stern, der selbst Jude ist und im nahegelegenen Ghetto lebt.
Durch geschäftliche Interessen kommt Schindler in Kontakt mit dem SS-Offizier Amon Göth. Dabei wird er Zeuge der systematischen Gewalt der Nationalsozialisten. Die brutale Räumung des Krakauer Ghettos und die Ermordung tausender Jüdinnen und Juden markieren einen Wendepunkt.
Schindlers Haltung beginnt sich grundlegend zu verändern. Aus dem anfänglichen Kalkül wirtschaftlichen Profits entsteht der Entschluss, unter dem Deckmantel seiner Fabrik so viele Menschen wie möglich vor der Deportation und Ermordung zu bewahren. Was Stern zunächst im Verborgenen organisiert, führen beide schließlich gemeinsam fort – mit dem Ziel, bis zum Ende des Krieges möglichst viele Leben zu retten.
SCHINDLERS LISTE basiert auf diesen wahren, gleichermaßen erschütternden wie inspirierenden Ereignissen. Mit seiner vielschichtigen Darstellung des Holocausts schafft Regisseur Steven Spielberg ein Werk, das als eindringliche Warnung dient – und zugleich als Hoffnungsschimmer für die Menschlichkeit.
Der bei weitem beste fiktionale Film, der je über den Holocaust gemacht wurde.
SCHINDLERS LISTE
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Themen: Holocaust. Unterdrückung. NS-Zeit.
Preise: unzählige Auszeichnungen weltweit, darunter:
- 7 Oscars bei der Verleihung 1994
- 2 Golden Globes
- 7 British Academy Film Awards
Pressezitate:
Schindlers Geschichte ist um so glaubwürdiger, weil sie der Schöpfer von E.T., INDIANA JONES und JURASSIC PARK erzählt und nicht die Bundeszentrale für politische Bildung.
Der Spiegel
Der Film ist erfolgreich darin, sowohl einen Teil der Ungeheuerlichkeit des Holocausts als auch einige seiner banalen Details auf vollständig zugängliche Weise zu vermitteln – zu einer Zeit, in der ein großer Teil unseres kollektiven Gedächtnisses und Verständnisses dafür rapide verloren geht.
Chicago Reader
