Teil der Special Reihe RADICAL 90s
Termine* Normalpreis € 10,50.-
* Kino von Welt Abos gültig
* nonstop Kinoabo gültig
Dark: L.A. is like... nowhere. Everybody who lives here is lost.
Der Abschluss von Gregg Arakis „Teen Apocalypse Trilogy“ ist – erwartungsgemäß – ein durchgeknalltes Feuerwerk von einem anstößigen Film. Kinky und queer, horny und suizidal sind die jungen Menschen in Los Angeles, wo alles sexuell aufgeladen scheint und das Alien aus der Alienation endlich seine Verkörperung erleben darf.
Die Stolpersteine am Weg zur Party des Jahres heißen Überdosis, Suizid, Vergewaltigung und Entführung durch Aliens. Und das alles innerhalb eines surrealen Tages im Leben einiger Adoleszenten. Neben dem stimmungsschwankenden Dark (James Duval), seiner bi-sexuellen Freundin Mel (Rachel True), ihrer lesbischen Geliebten Lucifer (Kathleen Robertson) und dem schüchternen Montgomery (Nathan Bexton) tauchen allerhand bekannte Gesichter auf, in dieser Blaupause für kommende mal mehr und mal weniger edgy US-Komödien: Christina Applegate, Ryan Phillipe, Heather Graham und (again) Rose McGowan – um nur ein paar zu nennen.
The Araki style […] is a lurid, sexually polymorphous version of the mainstream youth/teen-angst movie, shot through with a strong vein of anger.
Was auf den ersten Blick vielleicht super-süß und super-sexy anmutet, offenbart sich mittendrin immer wieder als absoluter Alptraum für Einzelne. Leidenschaft kippt genau so schnell in Gewalt um, wie das High zum Horrortrip wird. Gut und Böse tanzen im gleichen Neonlicht zur gleichen Musik, während Religionen und (andere) Verschwörungstheorien das chaotische Gefühls-Wirrwarr nutzen, um zu rekrutieren. Und fairerweise heißt es manchmal auch einfach: This party's about as much fun as an ingrown butt hair.
Every lurid, tacky, overheated fantasy you've ever had of depraved Hollywood youth careening down the fast lane into the millennium is splattered comically across the screen in NOWHERE, the overstuffed finale of Gregg Araki's ‘Teen Apocalypse’ trilogy. This live-action cartoon might be described as a surreal ‘American Graffiti’ crossed with a kinky ‘Beverly Hills 90210,’ as imagined by a punked-out acolyte of John Waters or Andy Warhol.
