EATEN ALIVE

EATEN ALIVE
Ein Film von Tobe HooperUS 197791 min eOV

Teil der Special Reihe NACHTBLENDE

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* Normalpreis € 10,50.-
* Kino von Welt Abos gültig
* nonstop Kinoabo gültig

„The last few minutes of a Tobe Hooper movie are always the most chaotic shit you’ve ever seen, it rules.“
Bryan Espitia on Letterboxd


EATEN ALIVE von Tobe THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE Hooper ist eine kleine, dreckige Perle des US-amerikanischen Regisseurs, irgendwo zwischen Hitchcocks PSYCHO, dem Splatter-Kino eines Herschell Gordon Lewis und den dunkelbunten Bildern des italienischen Genrekinos der 60er und 70er-Jahre.

Clara (Roberta Collins) versucht sich in einem heruntergekommenen Bordell irgendwo in Texas als Sexarbeiterin, doch stößt bereits in ihrer ersten Nacht an ihre sehr nachvollziehbaren Grenzen. Ihr erster Freier ist der ortsbekannte, ungute Buck (Robert „Freddy Krueger“ Englund). Er ist im Begriff sie zu vergewaltigen, als Clara laut genug nach der Besitzerin des Etablissements schreien kann, die sie sogleich aus dem Haus wirft. 

Sie kommt noch in der gleichen Nacht in einer nahegelegenen Pension unter. Das schäbige Hotel wird vom schrulligen Judd (Neville Brand) geführt, seines Zeichens stolzer Besitzer eines Nilkrokodils, das er übrigens von Buck geschenkt bekommen hat. Clara muss schnell feststellen, dass dies nicht der Ort ist, an dem sie erleichtert aufatmen wird…

Eine Atmosphäre von Terror und schwarzem Humor, die man selten in dieser Intensität findet.
:ikonen:, Marcus Stiglegger

EATEN ALIVE – auch bekannt unter DEATH TRAP, STARLIGHT SLAUGHTER oder BLUTRAUSCH (dt. Verleihtitel) – basiert wie THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE lose auf wahren Begebenheiten. Doch statt Ed Gein stand hier der Serienmörder Joe Ball aka „The Alligator Man“ Model. Ihm wurden nach seinem Suizid mehrere Morde nachgewiesen, bei denen er die zerstückelten Leichen anschließend an seine Alligatoren verfütterte. Mindestens fünf Morde dürfte er in seinem Lokal „The Sociable Inn“ begangen haben, was in Tobe Hoopers Film durch das „Starlight Hotel“ ersetzt wurde.

EATEN ALIVE lebt vor allem von seiner unangenehmen und ekelerregenden Grundstimmung, die von der aus Country-Songs und psychedelischen Störgeräuschen bestehenden Filmmusik intensiviert wird. Als Kontrast dazu steht die farbenprächtige Ausleuchtung der Innen- und Außenräume, die diesem kleinen Mikrokosmos um Judds Hotel einen surrealen Touch verleiht. One of a kind!

A dark, surreal and luridly-coloured fairy tale trip into the mouth of homicidal madness.
cineoutsider.com