COCKFIGHTER

COCKFIGHTER
Ein Film von Monte HellmanUS 197483 min eOV

Teil der Special Reihe FILME MIT HARRY DEAN STANTON

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Frank Mansfield: "I learned to fly a plane... I lost interest in it. Waterskiing? I lost interest in it. But, uh, this is something you don't conquer. Anything that can fight to the death and not utter a sound... well. The person that puts the most and works the hardest is supposed to win, and usually that's the way it comes out. The drive in it is to be the best. We call it "sharpness". When you can hit that peak; when that bird is at his best, then he'll win for you. Because you make your luck. I can pick out the best bird by his conformation, his bone structure... but I can't look into his heart and tell you how game he is."

Frank Mansfield, ein verstummter Hahnenkampf-Pro, sitzt in einem Trailer und bereitet seinen besten Hahn für einen entscheidenden Wettkampf vor. Um die Wettquoten zu seinen Gunsten zu manipulieren, ritzt er dem Tier den Schnabel leicht an. Beim folgenden Kampf setzt Frank alles, was er besitzt - seinen Trailer, seine Freundin und sein restliches Geld - gegen seinen Rivalen Jack. Der Plan geht schief und er verliert seine gesamte Existenzgrundlage.

Hellman embraces, with visual nuance, a world of back roads and forests, grim motels and ramshackle arenas, and he approaches the intricacies of the subculture ... with a cool Hemingwayesque moralism.
Richard Brody, The New Yorker

Gedreht wurde COCKFIGHTER größtenteils on location im Süden der USA, mit echtem Lokalkolorit und einem Cast, der eng mit Monte Hellman verbunden war. Stanton arbeitete bereits zuvor mit Hellman zusammen. Die Produktion war umstritten, weil reale Hahnenkämpfe gefilmt wurden, weshalb der Film in einigen Ländern stark zensiert oder nicht gezeigt wurde.

COCKFIGHTER ist ein Beispiel für Stantons Fähigkeit, Figuren am Rand der Gesellschaft glaubwürdig zu verkörpern. Oft übersehen, ist der Film ein Schlüsselwerk des amerikanischen Independent‑Kinos der 70er: rau, kompromisslos und geprägt von jener existenziellen Trostlosigkeit, die Stanton so meisterhaft verkörpern konnte.