THE INCREDIBLY TRUE ADVENTURE OF TWO GIRLS IN LOVE
Radical 90s: New Queer Cinema
Die Regisseurin Julia Ducournau, die mit TITANE die Goldene Palme in Cannes gewonnen hat, erzählt in ALPHA eine dystopische Coming-of-Age-Geschichte in den 1980er-Jahren: Eine geheimnisvolle Blutkrankheit verwandelt Menschen in Marmor. Die 13-jährige Alpha infiziert sich – vermutlich durch eine Tattoo-Nadel. Während die Angst um ihr Leben wächst, verschärft die Rückkehr ihres drogensüchtigen Onkels die familiären Spannungen...
Der Film verbindet Bodyhorror mit einer sensiblen Geschichte über Verletzlichkeit. Ducournau gelingt ein fiebriges und gleichzeitig zärtliches Werk von großer emotionaler Wucht, das von der (Un-)Möglichkeit erzählt, geliebte Menschen loszulassen.
Hauptdarstellerin Golshifteh Farahani wurde beim Filmfestival in Locarno 2025 mit dem Excellence Award Davide Campari geehrt.
ALPHA is an inherently vulnerable film, no gross-out moments or big body horror showstoppers for us – or Ducournau – to hide behind. ALPHA is as thorny as her previous two features, but there's something lonely and longing here too.
Radical 90s: New Queer Cinema
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