WERKSCHAU Guillermo del Toro

PACIFIC RIM

Ein Film von Guillermo del Toro

USA 2013
131 min, OV

Regie Guillermo del Toro
Drehbuch Guillermo del Toro, Travis Beacham
Kamera Guillermo Navarro
Schnitt Peter Amundson, John Gilroy
Musik Ramin Djawadi
Darsteller Charlie Hunnam, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Charlie Day, Rob Kazinsky, Max Martini, Ron Perlman

Termine

Guillermo del Toro brauchte diesen Film. Er war seine Wiederauferstehung, die Rettung seines kreativen Lebens. Denn vor der Veröffentlichung von PACIFIC RIM zerbrach sein Herz gleich zweifach: Zuerst verbrachte er zwei Jahre auf Neuseeland mit der Vorproduktion von THE HOBBIT, bevor der Film aufgrund unsicherer Finanzierung im Limbo hängen blieb und del Toro ausstieg. Dann werkte er gemeinsam mit seinem guten Freund James Cameron an einem Traumprojekt, einer Leinwand-Adaption von H.P. Lovecrafts AT THE MOUNTAINS OF MADNESS. Kurz vor Produktionsbeginn zog das Studio allerdings den Stecker: Zu teuer, zu blutig, zu viel Risiko. 

Also stürzte sich Guillermo del Toro kopfüber, mit allem gebotenem Kreativ-Furor in die Arbeit an PACIFIC RIM. Durch einen Spalt am Boden des Pazifischen Ozeans schlüpfen gewaltige Monster, die alles auf ihrem Weg, darunter auch ganze Städte, in Schutt und Asche legen. Die Menschheit kontert mit dem Jaeger-Programm: Alle Nationen der Weltgemeinschaft ziehen an einem Strang und erschaffen riesenhafte Roboter, die von jeweils zwei Piloten vermittels neuronaler Verknüpfung, dem so genannten “Drift”, gesteuert werden. Einer der besten, Raleigh, hat vor fünf Jahren seinen Bruder bei einem Einsatz verloren und arbeitet seither als Schweißer an jenem gigantischen Wall, den die politischen Eliten anstatt des Jaeger-Programms zum Schutz der Menschheit vor den Monstern errichten. Aber als ihn sein ehemaliger Vorgesetzter bittet, den letzten Rest der Riesenroboter-Truppe zu unterstützen, steigt er erneut in das Cockpit und rüstet sich für den Nahkampf mit Kaijus. 

Dass diese Schlägereien auch ordentlich knallen, das war Guillermo del Toro bei PACIFIC RIM besonders wichtig: Er verleiht jedem Mecha und Monster eine unverwechselbare Persönlichkeit, aber, wichtiger noch, Schwerkraft. Wenn Metallfaust auf Kaiju-Kiefer trifft, dann spritzt das blau fluoreszierende Blut, dann hört man die Knochen brechen zu Ramin Djawadis aufpeitschender Filmmusik. Wieder ein Labor of Love von Guillermo del Toro, der mit Raleighs Rückkehr in das Jaeger-Cockpit auch sich selbst zu beschwören scheint. Egal, wie vernichtend du geschlagen wurdest, wie tief du gefallen bist, wie ruiniert du dich fühlst: Was zählt ist wieder aufzustehen und einzusteigen. Ja, PACIFIC RIM ist einer der geilsten Mecha vs. Kaiju-Filme aller Zeiten, aber eben auch eine Ode an die menschliche Widerstandsfähigkeit. 

   

Pressestimmen

At first, watching PACIFIC RIM feels like rediscovering a favourite childhood cartoon – but del Toro has flooded the project with such affection and artistry that, rather than smiling nostalgically, you find yourself enchanted all over again. 

The Telegraph  

 

PACIFIC RIM is big and dumb in a smart way.  

Village Voice  

 

It may sport more style than substance, but PACIFIC RIM is a solid modern creature feature bolstered by fantastical imagery and an irresistible sense of fun. 

rottentomatoes.com

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  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
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