Nur noch heute im Gartenbaukino!

JACK

Ein Film von Elisabeth Scharang

A 2015
97 min, 2K digital, cinemascope

Regie Elisabeth Scharang
Drehbuch Elisabeth Scharang
Kamera Jörg Widmer
Schnitt Alarich Lenz
Ton William Edouard Franck
Musik Naked Lunch
Szenenbild Isidor Wimmer
Kostüm Alexandra Trummer
Darsteller Johannes Krisch, Corinna Harfouch, Birgit Minichmayr, Sarah Viktoria Frick, Paulus Manker, Sami Loris, Valerie Pachner, Inge Maux, Birgit Linauer, Michael Fuith, Ernst Stötzner

Termine

In einer Winternacht stirbt ein Mädchen, brutal zugerichtet und erfroren. Jack wird für diesen Mord verurteilt. Als er nach 16 Jahren aus der Haft entlassen wird, zeigt sich das Schicksal freundlich. Aber kann sich ein Mensch grundlegend ändern?
Den Teufel in sich besiegen oder zumindest zum Schweigen bringen? Oder bleibt ein Mörder immer ein Mörder?

 

 

 

 

 

Jack Unterweger lässt bis heute niemanden kalt: 21 Jahre nach seinem Tod polarisiert der einst gefeierte "Häfenliterat" und in erster Instanz verurteilte Serienmörder noch immer. Mit JACK entwirft Regisseurin Elisabeth Scharang ein dichtes assoziatives Psychogramm, das weder psychologische Studie noch Justizthriller sein will, sondern ein Film, der von Abhängigkeiten erzählt. Scharang interessiert sich vorrangig für das Charisma des Mörders, präsentiert ihn als narzisstischen Dandy, der so schnell fallengelassen wird, wie er hofiert wurde.

Stark besetzt mit Burgschauspieler Johannes Krisch als Jack Unterweger, sowie in den weiblichen Hauptrollen Corinna Harfouch und Birgit Minichmayr. Den intensiven Soundtrack liefern dazu NAKED LUNCH, wie auch schon in Scharangs vorhergehenden Film „Franz Fuchs – Ein Patriot“.

JACK feierte seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Locarno.

 

Pressestimmen

[Johannes Krisch] macht sich die Figur Unterweger abseits jeder Schuldfrage zu eigen, gibt Jack verwegen und mit seiner kriminellen Vergangenheit kokettierend, von der mütterlichen Kränkung beschämt und beleidigt, gegenüber Frauen zärtlich ebenso wie gereizt,verunsichert und eitel stets in den Spiegel blickend, mit Hygiene-Tick und Liebe für Outfits und Autos der 70er-Jahre, der Zeit seiner Jugend in Freiheit. Scheinbar mühelos wechselt Krisch zwischen dem narzisstischen Dandy im schneeweißen Anzug, dem tätowierten Exhäftling, dem raffinierten Geliebten und dem gebrandmarkten Kind; legt in kleine und große Gesten, was Unterweger wohl beschäftigt, getrieben, verfolgt hat.

Kleine Zeitung

A complex central performance from Johannes Krisch maintains the film’s air of ambiguity even as a character study develops into a murder case.

Screendaily

 

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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