Ab 10. November im Gartenbaukino

Don’t Blink – Robert Frank

Ein Film von LAURA ISRAEL

USA/F/Kanada 2015
82 min, OmU, 1:1.85

Regie Laura Israel
Drehbuch Laura Israel, Melinda Shopsin
Kamera Lisa Rinzler, Ed Lachman, Alex Bingham, Laura Israel, Tom Jarmusch, Andrew Lampert
Schnitt Alex Bingham
Ton Hal Willner, Rachel Fox

Termine

Was wäre die moderne Fotografie ohne das Werk von Robert Frank? Sein Stil veränderte in den 1950er Jahren die Spielregeln der Fotokunst, sein Buch The Americans gilt heute als « das vielleicht einflussreichste Fotografiebuch des 20. Jahrhunderts »

Robert Frank wurde in Zürich geboren als Kind einer Schweizerin und eines deutsch-jüdischen Vaters. 1947 emigrierte er in die USA und veröffentlichte bald seine ersten Fotobände. Als The Americans 1959 erschien, schrieb Jack Kerouac das Vorwort. Doch wenige Kritiker erkannten zunächst die bahnbrechende Kunst Franks. Robert Frank wandte sich phasenweise von der Fotografie ab und drehte Filme wie PULL MY DAISY mit den Beat Poets Allen Ginsberg und Gregory Corso. Mit den Rolling Stones kooperierte er für den Tourfilm COCKSUCKER BLUES und das Cover-Artwork des Albums Exile On Main St. Walker Evans und Patti Smith, William S. Burroughs und Edward Lachman – zahlreiche Kunstschaffende, die die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert prägten – suchten die Zusammenarbeit mit dem stilbildenden Künstler.


Die Filmemacherin Laura Israel suchte den heute 92-jährigen Robert Frank auf und sprach mit ihm über seine Kunst und die Stationen seines Lebens. DON’T BLINK – ROBERT FRANK zeigt einen anfangs verkannten Giganten der Fotokunst, der sich trotz persönlicher Schicksalsschläge bis ins hohe Alter seinen Sinn für Humor und einen unkonventionellen Blick auf die Welt bewahrt hat.

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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