Am 21. Oktober 2018 exklusiv im Gartenbaukino!

Ein Film von Johann Lurf

Österreich 2017
99 min, various languages, 4K

Regie Johann Lurf

Termine

Das Lurf’sche Kino: Blickirritationen, optische und akustische Verfremdungen, faszinierende, seltene Filme. Bisher. Doch mittlerweile scheint der Planet Erde zu klein für des Filmemachers Sehnsucht und er greift nach den Sternen. Acht Jahre arbeitete Lurf an diesem Werk, dem Panorama des Himmels, gesehen aus der Perspektive eines Filmliebhabers. Filmausschnitte, Sprachfetzen, Sternenballett, choreografiert von einer Göttin, die niemand kennt. Alles chronologisch, von der Stummfilmzeit bis heute. Nicht weniger als 90 Minuten träumen, 13 Sprachen lernen, sich fürchten und freuen – ein ganz außergewöhnlicher Abenteuerfilm, allein schön, zu zweit noch schöner. (Text: Viennale)

   

 

 

Johann Lurf (geboren 1982) ist einer der herausragendsten Vertreter des österreichischen Experimentalfilms der letzten Jahre; mit seiner subtilen bis radikalen Kunst, Blick- und Wahrnehmungsirritationen auszulösen, sorgte er bereits international für Aufsehen. Was Miles Davis die Trompete, das ist Lurf die filmische Apparatur und Technik. Mit beiden spielt er wie mit Instrumenten, entlockt ihnen schwindelnde Bilder, die die audiovisuelle Wahrnehmung und Orientierung profund verändern – der Blick auf die Welt nach einem Film von Lurf ist nicht mehr derselbe, Sog- und Sehkraft werden zu einer, Annahmen von der Verortung in einer bekannten Umgebung werden in Frage gestellt. Diese Wirkungskraft erwächst Konzepten von einer geradezu mathematischen Genauigkeit, um Ortserkundungen als Poetik der Verfremdung (RECONNAISSANCE, VERTIGO RUSH) zu evozieren oder Topoi der Filmgeschichte zu fusionieren ((OHNE TITEL)). In seinen Found-Footage-Filmen spielt Lurf mit den filmindustriell produzierten Bildern im Kopf, poetische Vertiefung gibt er seinen Werken auch über die Filmtitel mit (ENDEAVOUR). Als akribischer Erforscher des utopischen Raums «Kino» und als Technik-Philosoph ist Lurf dem raffinierten Zauber filmischer Möglichkeiten ein beherzter Meister. (Text: Viennale)

   

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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