Wiederaufnahme des ersten Films von Joshua Oppenheimer!

WIEDERAUFNAHME: THE ACT OF KILLING

Ein Film von Joshua Oppenheimer, Christine Cynn und anonym

DK/N/GB 2012
115 min, OmU, digital

Regie Joshua Oppenheimer, Christine Cynn und anonym
Kamera Carlos Mariano Arango de Montis, Lars Skree
Schnitt Niels Pagh Andersen, Janus Billeskov Jansen, Mariko Montpetit, Charlotte Munch Bengtsen, Ariadna Fatjó-Vilas Mestre
Ton Gunn Tove Grønsberg, Henrik Gugge Garnov
Musik Elin Øyen Vister

Termine

Der Film existiert in zwei Versionen: einer kurzen Version (115 min) und einer langen Version (159 min). Die kurze Version ist am Samstag, den 8. November zu sehen, die lange Version jeweils am Sonntag den 9. und 15. November.

Wir nehmen den Start des neuen Films THE LOOK OF SILENCE von Joshua Oppenheimer zum Anlass, THE ACT OF KILLING nochmals aufzuführen, für all jene die den Film verpasst haben oder wieder sehen wollen.

 

Einen derart kraftvollen, surrealen und erschreckenden Film habe ich seit mindestens einem Jahrzehnt nicht gesehen … Beispiellos in der Geschichte des Kinos.

Werner Herzog


In einem Land, das Mörder als Helden feiert, wagt es Joshua Oppenheimer mit THE ACT OF KILLING, sich dem Tabu und dem Terror zu stellen. Um die Geschichte des Genozids an über einer Million vermeintlicher Kommunisten in Indonesien nach dem Militärputsch 1965 zu erzählen – eine Geschichte, die die Opfer und ihre Nachfahren auch heute noch nicht zu erzählen wagen – entscheidet sich der junge amerikanische Regisseur für den einzig möglichen Weg: er spricht mit den Mördern. Stolz und frei von jeglicher Reue erzählen sie von den Morden und sind freudig bereit, ihre Taten nachzuspielen und sich selbst zu inszenieren. Das Filmprojekt bringt die Männer schließlich zum Reden und zum Nachdenken über ihre Taten, die sie bisher nie reflektiert haben. Die Inszenierung der Realität ist wirklicher geworden, als es die Taten für die Männer je waren.

THE ACT OF KILLING ist ein filmischer Fiebertraum, eine verstörende Reise in die Psyche der Mörder und das schockierend banale Regime von Korruption und Propaganda, in dem sie leben. Der Film konfrontiert uns auf nie dagewesene Weise mit der banalen Alltäglichkeit des Bösen und der kathartischen Macht des Kinos.

 

Das Gartenbaukino zeigt sowohl die kurze (122 min) als auch die lange Version (159 min) von THE ACT OF KILLING.

Pressestimmen

Ein Film wie es ihn noch nie gegeben hat in 118 Jahren Kinogeschichte. 

Die Welt 

Außergewöhnlich und atemberaubend.

FAZ

Erstaunlich charmant und zugleich zutiefst verstörend.

Kulturspiegel

Zwischen Bewunderung und Unglauben reisst es einen im Kinosessel hin und her. Schrecklich unterhaltsam.

Der Tagesspiegel

Surreal, disturbing and timeless. Could well change how you view the documentary form.

The Los Angeles Times

Never before has anyone made a documentary like The Act of Killing. Essential and enraging. It is a film that begs to be seen.

Variety

A groundbreaking documentary

The Hollywood Reporter

Startling and inventive. This is not a movie that lets go of you easily.

The New York Times

Audacious, brilliant and boldly experimental. Breaks so many rules of documentary decorum that it virtually creates its own genre.

The Washington Post

One of the most extraordinary films you'll ever encounter.

The Boston Globe

Verleih

alphaville

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  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
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