Am 2. und 10. März 2022

THERE WILL BE BLOOD

Ein Film von Paul Thomas Anderson

USA 2007
158 min, OV, 35mm

Regie Paul Thomas Anderson
Drehbuch Paul Thomas Anderson nach dem Buch "Oil!" von Upton Sinclair
Kamera Robert Elswit
Schnitt Dylan Tichenor
Musik Jonny Greenwood
Darsteller Daniel Day-Lewis, Paul Dano, Kevin J. O'Connor, Ciarán Hinds, Dillon Freasier

Termine

Weitere Filme von Paul Thomas Anderson

THE MASTER (2012) 
BOOGIE NIGHTS (1997)
PHANTOM THREAD (2017)  
INHERENT VICE (2014) 
MAGNOLIA (1999) 
HARD EIGHT (1996)

L.A. ist wie kaum eine andere Metropole von der Kraftstoffindustrie geprägt - kaum vorstellbar ist heute, dass es einst ein umfangreiches Straßenbahnnetz gab. Und wüst lief der frühe Ölboom im Südkalifornien ab: Um 1910 wurden dort gut zwei Drittel der weltweiten Förderungen erzielt, zwei Jahrzehnte später waren die Lagerstätten erschöpft.

Inspiriert von Upton Sinclairs Roman „Oil!“ entwickelte Anderson ein episches Konzept, recherchierte in lokalen Museen, fand mit Stammkameramann Robert Elswit zu einer Farbpalette, die an das Sepia alter Fotografien erinnert – und an viel Dreck. Das Set entstand in Texas, bröckelnde Minen, hochgehende Bohrtürme und hartgesottene Statisten waren Teil von ihm.

Zwei Pole bestimmen den Plot: Auf der einen Seite steht ein rücksichtsloses Unternehmertum, das auch innerfamiliär über Leichen zu gehen bereit ist – Daniel Day Lewis verlieh dem Ölmagnaten Plainview eine kalt monomane Erscheinung. Nicht minder rigoros ist der Gegenpol, ein evangelikaler Fundamentalismus in Person des Predigers Sunday (Paul Dano), der sein Wirken gleichermaßen als großes Machtspiel begreift. Hinter dem biblischen Filmtitel verbirgt sich eine Allegorie über die Konsequenzen, wenn die Aufforderung, sich „die Erde untertan“ zu machen, zu wörtlich genommen wird. Den destruktiven Grundton des Films begleitet stimmig der mutig avantgardistische Soundtrack des Radiohead-Musikers Jonny Greenwood. (Text: H.C. Leitich)

   

wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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