Special Screening & Podiumsdiskussion am 16.1.2019

Sondervorstellung WELCOME TO SODOM

Wohin mit dem Elektroschrott der Zukunft?

Veranstalter

Termine

Die Veranstaltung ist ausreserviert!

Wenn Sie es versuchen wollen, vor Ort an Tickets zu kommen: Es wird im Kino ab 18:30 eine Warteliste geben.

 

Gemeinsam mit UN Environment, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (www.unenvironment.org) und der ISWA International Solid Waste Association laden wir zu einem Special Screening von WELCOME TO SODOM - DEIN SMARTPHONE IST SCHON HIER am 16. Jänner ins Gartenbaukino.

19:30 Uhr: FILM
ca. 21:00 Uhr: PODIUMSDISKUSSION
Mit dem Filmemacher Florian Weigensamer, Harald Egerer (Leiter UN Environment Vienna), Dr. Fred Luks (Publizist & Nachhaltigkeitsexperte), Elisabeth Smith, MSc (Umweltwissenschaftlerin, Geschäftsführerin des Demontage- & Recycling-Zentrums)

Moderation: Anna Katharina Laggner

Tickets: Einheitspreis 9 €
Reservieren: An der Kassa im Gartenbaukino oder per Telefon (01 512 2354).
Kaufen: An der Kassa im Gartenbaukino oder online (Reservierung online nicht möglich).

  


WELCOME TO SODOM - DEIN SMARTPHONE IST SCHON HIER

Ein Film von Florian Weigensamer und Christian Krönes  
A 2018, 92 min, OmU

„Sodom“ nennt man den Teil der ghanaischen Hauptstadt Accra, den nur jene betreten, die unbedingt müssen. Die Deponie von Agbogbloshie ist Endstation für Computer, Monitore und anderen Elektroschrott aus Europa und aller Welt, sofern sie nicht fachgerecht entsorgt werden. Rund 250.000 Tonnen davon gelangen Jahr für Jahr hierher. Auf illegale Weise. Die Nachfrage nach den neuesten elektronischen Accessoires in der Ersten Welt explodiert. Hersteller melden regelmäßig Umsatzrekorde. Doch diese Lifestyle-Produkte sind oft schon nach kurzer Zeit wieder „out“ und damit Schrott. Hunderttausende davon landen in Ghana, wo Kinder und Jugendliche den Elektroschrott unter freiem Himmel zerkleinern. Durch das Schmelzen alter Kabel in pechschwarzen Rauchwolken werden neue Rohstoffe gewonnen. Für die einen ein „sauberes“ Geschäft, für die anderen giftiger Alltag und gleichzeitig Lebensgrundlage.

Der Dokumentarfilm WELCOME TO SODOM lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. In dieser sprichwörtlichen Hölle auf Erden, die nur 1,5 km vom Umweltministerium von Ghana entfernt liegt, leben rund 6.000 Kinder, Frauen & Männer, die sich mit unserem illegal entsorgten Elektromüll mehr oder weniger am Leben erhalten, ein in sich geschlossener Kosmos, eine eigene Welt, in der Behörden und NGO’s nicht willkommen sind.

Was also tun mit einem Ort, den wir geschaffen haben, über den es aber keine Kontrolle von außen mehr gibt? Ein Ort, der, obwohl höchst unmoralisch und schwer gesundheitsgefährdend, dennoch eine Lebensgrundlage für tausende von Menschen bietet? Kann das „Biest Sodom“ bezwungen werden?

Wohin mit dem Elektroschrott der Zukunft, der trotz des Baseler Übereinkommens, das den Export von technischem Schrott aus Europa verbietet, seinen Weg nach Ghana findet?

Trailer

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

Bausteinaktion

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