Einblicke in die Surf-Kultur

SöRF FiLM FEST

Am 9. Mai 2018

Veranstalter Programat

Termine

Surffilm-Festivals gibt es viele, aber nur ein SÖRF FiLM FEST. Am 9. Mai macht es im Wiener Gartenbaukino Station und erlaubt ungewöhnliche Einblicke in die lokale und internationale Surf-Szene und Europas reiche Surf-Kultur.

"Es gibt Träumer und es gibt Macher. Es gibt zu viele Träumer. Du solltest einfach tun, was du tun willst." (Russell Ord)

Russell Ord ist ein Mann mit klaren Vorstellungen. Dass die Dokumentation über seine fokussierte Leidenschaft den - im englischen Original - doppeldeutigen Titel "One Shot" trägt, ist natürlich kein Zufall. Der frühere Rugbyspieler und ehemalige Feuerwehrmann weiß, dass er nur ein Leben und nur einen Versuch hat, es kompromisslos nach seinen Wünschen zu formen - ein Thema, das Österreichs Surfern nur allzu vertraut ist. Und ebenso zielgerichtet bereitete sich der dreifache Vater auf die größte Herausforderung seines (Berufs-)Lebens vor: den Versuch, dieses eine, das perfekte Foto zu schießen.

Ob dem Australier dieser Versuch geglückt ist, zeigt das SÖRF FiLM FEST am 9. Mai im Gartenbaukino. Neben dem Hauptfilm aus Down Under konzentrieren sich die Veranstalter Volker Hölzl und Simon Schmitznach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr heuer aber vor allem auf die europäische Surf-Szene. Eines der Highlights ist ein exklusiver Festivalschnitt der britischen Surf-Doku "Endless Winter 2", der die Geschichte zweier europäischer Weltklasse-Spots erzählt: Hossegor (Frankreich) und Mundaka (Spanien). Mit-Veranstalter Simon Schmitz ist Europas legendärem Surf-Trail selbst schon von Schottland bis nach Marokko gefolgt: "Wenn du in einem Binnenland wie Österreich lebst, dann lebst du Surfen anders, als jemand, der an der Küste aufwächst. Ein Unterschied ist, dass du nicht ständig deine vertrauten Home-Spots surfst, sondern sehr viel reist. In uns steckt ein viel größerer Entdeckergeist. Dieser Aspekt wird auch im SÖRF FiLM FEST gezeigt."

   

Ein anderer Unterschied ist der Einfluss des Sports auf den Alltag. Wenn man schon nicht regelmäßig bei besten Bedingungen im Meer surfen kann, dann sucht man dieses einzigartige Gefühl des Gleitens eben anderswo, etwa beim Snowboarden (wie in Jeremy Jones'  "Life of Glide") oder beim Surfen auf heimischen Flüssen, wie die österreichische Riversurf-Produktion "The Wave" beweist.

Ein Schwerpunkt der spektakulären Kinoabende liegt heuer auf Irland. Das SÖRF FiLM FEST ist stolzer Partner des "Shore Shots Irish Surf Festivals"; Filmemacher Chris Case wird persönlich seine beiden Produktionen "Shaka Status" und "The Brotherhood" präsentieren, mit denen er in den beiden vergangenen Jahren den Publikumspreis gewinnen konnte. Und er wird den Siegerfilm des Irischen Filmfestivals 2018 (wird am 21. April gekürt) nach Österreich mitbringen. "Das besondere an den irischen Filmen", erklärt Simon Schmitz, "ist eine ganz eigene Sichtweise aufs Surfen. Es sind Filme von Locals für Locals. Die haben dort zwar das Meer vor der Tür, aber um in Irland Surfer zu sein, muss man das genauso sehr wollen wie wir Binnenländer. International sind die Iren ähnliche Exoten wie wir Riversurfer."

Die irische Sichtweise unterscheidet sich maßgeblich von internationalen Hochglanz-Produktionen, die ein unerreichbar abstraktes Surflevel inszenieren. Solche Highend-Filme, sagt Simon Schmitz, "hinterlassen bei den Zuschauern oft einen schalen Beigeschmack. Die Produktionen, die wir für das SÖRF FiLM FEST 2018 ausgewählt haben, teilen die Faszination und die Freude am Surfen. Sie sind für die Zuseher nachvollziehbar und machen Lust, selbst so bald als möglich Surfen zu gehen." Und zwar egal, ob Wellenreiten, Riversurfen oder Windsurfen.

Filmprogramm

Tickets

Abendkassa


Es wird am Mittwoch Restkarten an der Abendkassa im Gartenbaukino geben: Eintritt: €17.- | Ermäßigt: €15.-

   

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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