Am 18. Oktober 2020 um 12:00 Uhr im Gartenbaukino!

ONCE UPON A TIME IN AMERICA

Ein Film von Sergio Leone

Italien/USA 1984
251 min, OV

Regie Sergio Leone
Drehbuch Franco Arcalli, Leonardo Benvenuti, Piero De Bernardi, Franco Ferrini, Ernesto Gastaldi, Stuart M. Kaminsky, Sergio Leone, Enrico Medioli
Kamera Tonino Delli Colli
Schnitt Nino Baragli
Musik Ennio Morricone
Darsteller Mit Robert De Niro, James Woods, Elizabeth McGovern, Joe Pesci, Burt Young, Tuesday Weld, Danny Aiello, James Hayden
Tickets Ticketpreis: € 10,50 | Abo und Kulturpass möglich Online ausschließlich Kauf möglich! Reservierungen zu regulären Öffnungszeiten unter kino@gartenbaukino.at oder +43 1 512 23 54 möglich!

Termine

In Kooperation mit VIENNA JEWISH FILM FESTIVAL

Sergio Leone entwarf fünfzehn Jahre nach «Once Upon a Time in the West» mit der nahezu ein halbes Jahrhundert umfassenden Lebensgeschichte des New Yorker Gangsters David «Noodles» Aaronson ein aktualisiertes, ergreifendes Amerika-Epos von ausufernder Pracht und mythischer Wucht. Die beispielhafte Chronik einer amerikanischen Karriere, erzählt in ebenso komplexen wie faszinierenden Rückblenden, ist zugleich ein melancholischer Abgesang auf die Ideale des «American dream», der hier angesichts moderner Macht- und Profitgier zunehmend verblasst. Die Geschichte des erstaunlich passiven Gangsters Noodles, seines besten Freundes Max (James Woods) und der Ballerina Deborah (Elisabeth McGovern) hat kein Ende und keinen Anfang. Sergio Leone verschränkt die Ereignisse der für seine Figuren schicksalhaften Jahre 1923, 1932 und 1968 so weit ineinander, dass man sich nie sicher sein kann, was nun Gegenwart, was Vergangenheit und was vielleicht Zukunft ist. Eine von Martin Scorsese in Auftrag gegebene digital restaurierte Fassung hatte am 18. Mai 2012 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes ihre Premiere..

317 Seiten umfasste Sergio Leones Original-Drehbuch für sein Meisterwerk. Knapp zehn Stunden fertiges Material des groß angelegten Epos über Amerika hat er selber auf sechs Stunden gekürzt, um zwei dreistündige Teile ins Kino zu bringen. Die Produzenten verlangten weitere Kürzungen (teilweise wegen des kommerziellen Misserfolges von Bertoluccis Zweiteiler „1900“) - schließlich kam in Europa eine knapp vierstündige, in den USA eine ohne Leone komplett zusammen geschnittene, gut zweistündige Version in die Kinos, die schwer verständlich war und nichts mehr mit dem originalen Werk zu tun hatte.

Leone selbst sagte, er hätte den Film „zwischen vier Stunden zehn Minuten und vier Stunden fünfundzwanzig Minuten“ (d.h. 250 bis 265 Minuten) als ideal angesehen. Der Idealfall tritt nun ein: endlich kann man den vom Regisseur gewünschten Cut in all seinen glorreichen 251 restaurierten Minuten auf der großen Leinwand erleben! Die epische Erzählung von Freundschaft, Liebe, Lust, Treue, Gier, Verlust, Macht und Verrat, wie Sergio Leone sie selber geschnitten hat. 

Sergio Leone's final film is a cinematic masterpiece. Spanning four decades, the film tells the story of David "Noodles" Aaronson (Robert De Niro) and his Jewish pals, chronicling their childhoods on New York's Lower East Side in the 1920s, through their gangster careers in the 1930s, and culminating in Noodles' 1968 return to New York from self-imposed exile, at which time he learns the truth about the fate of his friends and again confronts the nightmare of his past.

 

Verleih

Park Circus

wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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