OmU exklusiv im Gartenbaukino!

HIGH-RISE

Ein Film von Ben Wheatley

USA 2015
119 min, OmU

Regie Ben Wheatley
Drehbuch Amy Jump
Kamera Laurie Rose
Schnitt Amy Jump und Ben Wheatley
Musik Clint Mansell | Soundtrack u.a. von Portishead
Ausstattung Mark Tildesley
Kostüm Odile Dicks-Mireaux
Darsteller Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller, Luke Evans, Elisabeth Moss

Termine

1975. Zwei Meilen westlich von London bezieht Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) auf der Suche nach Anonymität sein neues Appartement, nur um bald feststellen zu müssen, dass seine Mitbewohner gar nicht daran denken, ihn in Ruhe zu lassen. So ergibt er sich schließlich in sein Schicksal, freundet sich mit den neuen Nachbarn an und wird dadurch zunehmend in das komplexe soziale Gefüge hineingezogen. 

Während er so seine Probleme damit hat, seinen Platz inmitten dieser Gesellschaft zu finden, bekommen Laings gute Manieren und sein Verstand ebenso deutliche Risse wie das Gebäude selbst. Die Lichter gehen aus, die Aufzüge bleiben stehen, aber die Party hört nicht auf. Die Menschen sind das Problem. Der Alkohol die Währung. Sex ist das Allheilmittel. 

Erst sehr viel später, als er auf dem Balkon sitzt und den Hund des Architekten verspeist, fühlt Laing sich endlich zu Hause.

   

DIRECTOR’S STATEMENT VON REGISSEUR BEN WHEATLEY

„HIGH-RISE ist eine vorlagengetreue Adaption von J.G. Ballards Klassiker der modernen Literatur aus dem Jahre 1975 und der Höhepunkt meines filmischen Schaffens. Es war mein Ziel, die emotionale Intensität von DOWN TERRACE und KILL LIST mit dem Humor von SIGHTSEERS sowie den formalen Fingerübungen in A FIELD IN ENGLAND zu vermengen. Ich hoffe, das Publikum findet das Ergebnis gewagt, witzig, und erfrisched schockierend. 

Ich möchte der gesamten Besetzung für ihre großartigen Darbietungen danken. Und besonders Tom Hiddleston, der alles dafür gab, selbst seine Klamotten, um seiner Figur Dr. Robert Laing eine Anmut, Intelligenz und emotionale Verletzlichkeit zu verleihen, die es mir ermöglichten, den Versuch zu wagen, Ballards einzigartigen Ton einzufangen."

   

ÜBER J.G. BALLARD

J.G. Ballard (1930-2009) war ein britischer Buchautor und eine Schlüsselfigur der Science-Fiction-Literatur. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Ballard verbrachte seine Kindheit in Shanghai, was einen nachhaltigen Einfluss auf ihn und seine Arbeit haben sollte. Später ließ er sich im englischen Shepperton nieder und begann nach seinem Medizinstudium eine Karriere als Autor. Durch seine für ihn charakteristische dystopische Vermischung von Sexualität, Entfremdung und Technologie avancierte er zu einem prominenten Vertreter der postmodernen Literatur. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Liebe und Napalm – The Atrocity Exhibition“,  „Paradiese der Sonne“, „Weißes Feuer“, „Das Reich der Sonne“, „Hochhaus – High-Rise“,  „Super-Cannes“ und „Die Betoninsel“.

Durch seinen unverwechselbaren Stil prägte er den Begriff „ballardian“, laut Collins English Dictionary definiert als „Umstände ähnlich jener beschrieben in J.G. Ballards Romanen und Kurzgeschichten, vor allem eine dystopische Moderne, düstere, von Menschenhand geschaffene Landschaften sowie die psychologischen Auswirkungen technologischer, sozialer oder ökologischer Entwicklungen.“

Ballards in seinen Grundzügen autobiografischer Roman „Das Reich der Sonne“ wurde 1984 von Steven Spielberg verfilmt, mit Christian Bale in der Hauptrolle. Sein kontroverses Buch „Crash“ wurde von David Cronenberg adaptiert und von Jeremy Thomas produziert. Der Film, mit James Spader und Holly Hunter hochkarätig besetzt, feierte seine Premiere 1996 beim Filmfestival in Cannes und gewann dort den Großen Preis der Jury.

„Ich lernte J.G. während der Dreharbeiten zu CRASH und durch meine Arbeit an weiteren Projekten sehr gut kennen“, sagt Produzent Jeremy Thomas. „Es war stets äußerst faszinierend, Zeit mit ihm zu verbringen, nicht nur wegen seiner Begeisterung für Film und die Adaption von CRASH, sondern auch für andere Verfilmungen seiner Bücher. Und ich weiß, dass er sehr begeistert gewesen wäre von Amys Interpretation seines vorausblickenden Romans.”

   

 

Pressestimmen

It's the social-surrealist film of the year.

The Guardian

[High-Rise] is visionary film-making, wildly ambitious, very caustic and hitting the bull's eye of almost every target in its sights.

The Independent

Wheatley and screenwriter Amy Jump (his wife) have energized J.G. Ballard's parable of class warfare with a daring approach that will touch a nerve or have you bolting for the exits. 

Rolling Stone

A complex, fluid interpretation which is respectful and almost-faithful while still being its own beautiful, crazed beast.

Screen International

High-Rise ist ein unbeherrschter Tobsuchtsanfall von einem Film, eine wilde und dekadente Orgie in enthemmten Bildscherben. Er ist gleichzeitig wahnsinnig und gut, vielleicht sogar wahnsinnig gut. Ben Wheatley ist eine der wohl düstersten und konsequentesten Gegenwartsanalysen seit langem geglückt.

kinozeit.de

You go with it; it's potent and alluring in its visions of Brutalist excess.

Chicago Tribune

This "High-Rise" is a scathing, intoxicating visual and auditory experience, the most truthful and most powerful Ballard adaptation we've ever seen, or are likely to.

salon.com

High-Rise is a highly sexy and violent look through a distorting lens at both that familiar past, and the way we live now.

The Arts Desk

High-Rise manages to be a work of towering insanity and a searing comment on the decadence of present-day London. Rarely is a period film so of the moment.

The Times

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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