WERKSCHAU Andrej Tarkovskij

DER SPIEGEL (Zerkalo)

Ein Film von Andrej Tarkovskij

UdSSR 1975
108 min, OmeU, 35mm

Regie Andrej Tarkovskij
Drehbuch Alexander Mischarin, Andrej Tarkovskij
Kamera Georgi Rerberg
Schnitt Ljudmila Feiginowa
Musik Eduard Artemjew
Darsteller Mit Margarita Terechowa, Ignat Danilzew, Anatoli Solonizyn, Alla Demidowa, Nikolai Grinko, Oleg Jankowski, Filipp Jankowski

Termine

Das Gartenbaukino widmet sich ab 21. September ein ganz besonderen Personalie, einem der wenigen ganz Großen der Filmgeschichte - ANDREJ TARKOVSKIJ. Wir präsentieren nach langer Zeit in Österreich wieder eine Werkschau und zeigen neben den sieben Langfilmen Tarkovskijs auch seinen Diplomfilm sowie als Österreich-Premiere die aktuellste Dokumentation über sein Schaffen (Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Venedig 2019).

Der Film erzählt in assoziativer Form eine autobiografische Geschichte, die 1930 beginnt und bis in die späten 70er Jahre reicht. Der Protagonist ist ein Mann in den Vierzigern, der Bilanz ziehen will über sein bisheriges Leben. Ein Bekenntnis, nannte der sowjetische Regisseur Andrej Tarkowskij seinen vierten Film. Er erzählt hier von seiner Mutter, seiner Kindheit und Jugend vor und während der Jahre des Großen Krieges. Der Spiegel ist der am stärksten autobiographisch geprägte Film Tarkowskijs, ein verschachteltes, verschlüsseltes Werk, in dem sein Konzept vom "Film als Bildhauerei aus Zeit" am deutlichsten wird. (Stadtkino Wien)

   

Der vierte Film von Andrej Tarkowski passt in keine filmische Kategorie der damaligen Zeit und stieß beim Publikum und bei Kollegen auf ein hohes Maß an Ablehnung. Aus heutiger Sicht ist “Der Spiegel” fast ein Experimentalfilm, der vieles aus Tarkowskis eigenem Leben verarbeitet und das poetische Kino seiner Vorstellung zum Leben erweckt. (Testkammer)

   

Pressestimmen

"The Mirror deserves a big-screen viewing, with its smorgasbord of memories in dream, drama and newsreel form from the life of a dying poet."
Times

"Yes, it sounds like hard work. But Tarkovsky gets away with the doleful pace and elusiveness thanks to one thing -- his breathtaking eye for simple, stunning beauty."
BBC

wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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