Einmalige Gelegenheit: am 4. Oktober um 18:30!

B-MOVIE: LUST & SOUND IN WEST-BERLIN

Lieblingsflohmarkt - Film!

D 2015
94 min, digital

Regie Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange
Drehbuch Klaus Maeck
Kamera Till Vielrose (Reenactments)
Schnitt Alexander von Sturmfeder
Ton Elias Struck, Ireneus Szumlanski
Musik Mark Reeder, Michael Adam
Darsteller Mark Reeder, Blixa Bargeld, Nick Cave uva.!

Termine

Music, art and chaos in the wild West-Berlin of the 1980’s

B-Movie war einer der großen Geheim-Tips und Hype Filme der diesjährigen Berlinale - und zurecht: Spannendes und nie gesehenes Material aus den geheimen Clubs und Hinterzimmer Räumen der Berliner Musik und Ausgeh-Szene der 80er Jahre! Nicht verpassen!

 

Der dürre Blixa Bargeld, der in der Bar Risiko die Gäste besoffen macht. Der ernste Nick Cave, der an der Wand seines Zimmers in einer Berliner Wohnung „deutsche Gothik“ sammelt. Die coole Gudrun Gut, die vor dem Dschungel steht und Clubs aufzählt, in die man ab 2 Uhr gehen kann. Die tödliche Doris, die auf dem unwirtlichen Potsdamer Platz singt. Und zwischen Mauer und Brandmauern, Alt- und Neubauten, Mania D und Westbam: Der britische Musiker, Labelmacher und Militärfetischist Mark Reeder aus Manchester, dessen Begeisterung für mauerstädtische Elektromusik ihn Ende der Siebzigerjahre nach Berlin verschlagen hat, wo anscheinend – und zum Glück! – alles mitgefilmt wurde was er erlebte.

 B-Movie: Lust and Sound in West-Berlin mit umfassenden Bild- und Tondokumenten, die Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck und Heiko Lange zusammengetragen haben, ist Liebeserklärung und Dokumentation in einem. Ein herzlich-kaputtes Wiedersehen mit sich selbst für alle, die dabei waren. Und geradezu bewusstseinserweiternd für all die Zugezogenen, die behaupten, sie wüssten, wo der Bär steppt, oder gar, er habe eh erst 1990 angefangen zu steppen. (Berlinale)

Pressestimmen

Die gelebte Anarchie der Tage, festgehalten in Originalaufnahmen und versehen mit einen Soundtrack zum Niederknien.

TAZ

Wenn man im Kino sitzt, hofft man, dass der Film niemals zu Ende geht.

EPD Film

Verleih

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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