STANLEY KUBRICK - EINE WERKSCHAU

THE KILLING (Die Rechnung ging nicht auf)

Ein Film von Stanley Kubrick

USA 1956
85 min, OV, 35mm, 1.66:1

Regie Stanley Kubrick
Drehbuch Stanley Kubrick, Jim Thompson
Kamera Lucien Ballard
Schnitt Betty Steinberg
Musik Gerald Fried
Darsteller Sterling Hayden, Coleen Gray, Vince Edwards, Jay C. Flippen, Marie Windsor, Ted de Corsia

Termine

Mit THE KILLING erlangte Kubrick schlagartig den Status eines bemerkenswerten und hochtalentierten Regisseurs. Zwar vorerst fast gar nicht beim Publikum, dafür aber nachhaltig bei aufmerksamen Kritikern und Mitgliedern der Filmbranche. Zum einen wird die Geschichte eines sorgfältig und gemeinschaftlich geplanten Raubzugs mit verteilten Rollen, der vorerst klappt, dann aber beim Prozess des Verteilens der Beute schiefläuft, mit ausgetüftelt komponierten Vor- und Rücksprüngen sowie subjektiven Blickwinkeln erzählt – eine Art der Informationsdosierung, die etwa bei Tarantino des Öfteren wiederkehrt. Zum anderen findet Kubrick zu seiner spezifischen Art der Charakterzeichnung: Entgegen dem zeitgenössischen Boom des method actings blickt er kühl und entschieden unpsychologisierend auf seine Figuren. Mit Lichtsetzung und verknappten Dialogsätzen entstehen Charakterbilder: Der knorrige Ex-Seemann Sterling Hayden in der Hauptrolle als Gangster-Veteran, der vor dem Ruhestand einmal noch zuschlagen will, wird für diese Methode ein Paradedarsteller. Um ihn gruppierte Kubrick eine Reihe von Veteranen des Film noir und das Genre des allumfassenden gegenseitigen Misstrauens erlebte eine kluge Auffrischung. Indiz für seine professionelle Projektplanung ist auch, dass er für die Dialoge, also für die Chemie zwischen den diversen  Komplizen und Rivalen, Jim Thompson engagierte, bekannt als Autor von hard-boiled Kriminalromanen. 

 

 

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  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
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