STANLEY KUBRICK - EINE WERKSCHAU

PATHS OF GLORY (Wege zum Ruhm)

Ein Film von Stanley Kubrick

USA 1958
87 min, OV, 35mm, 1.66:1

Regie Stanley Kubrick
Drehbuch Stanley Kubrick, Calder Willingham, Jim Thompson
Kamera George Krause
Schnitt Eva Kroll
Musik Gerald Fried
Darsteller Kirk Douglas, Adolphe Menjou, George MacReady

Termine

Ein aktuelles 100-jähriges Gedenkjubiläum betrifft Schlachten, die zu den grausamsten der Militärgeschichte zählen: als sich in Nordfrankreich die Frontlinien zum Stellungskrieg verhärteten. Wie die oft adeligen Offiziere auf deutscher wie auf französischer Seite die Idee eines Abnützungskrieges so interpretierten, dass sie wenig Skrupel hatten, Hunderttausende in einen sicheren Tod zu schickten, das war ein vielfach beschönigter Skandal, der den Glauben an traditionelle Herrschaftsstrukturen nachhaltig erschüttern sollte. Der dem Film zugrundeliegende Roman „Paths of Glory“ von Humphrey Cobb basiert auf einem historisch realen Vorfall innerhalb der französischen Armee: Ein General (im Film Adophe Menjou mit kühler Glätte) hatte eigene Stellungen beschießen lassen, um erschöpfte Soldaten zu einem wenig aussichtsreichen Angriff zu nötigen – und nach dessen Scheitern ließ er mehrere zufällig ausgewählte Soldaten wegen „Feigheit vor dem Feind“ zum Tod verurteilen und erschießen.

Kirk Douglas spielt mit betonter Sachlichkeit einen Offizier und Juristen, der die Verteidigung der Soldaten übernimmt und im Zuge dessen in Intrigen verwickelt wird. Heute als Klassiker des Gerichtsdramas und Schlüsselwerk eines humanistischen Anti-Militarismus geltend, waren Vorführungen des Films in Frankreich - in jenen Jahren in Kolonialkriege verwickelt - jahrelang unmöglich. In einer anrührenden Schluss-Szene, in einem Moment der Waffenruhe, singt eine junge deutsche Kriegsgefangene ein Lied. Deren Darstellerin, Susanne Christiane Harlan, heiratete Kubrick bald danach.

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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