OSCARNACHT | 26.2. um 16:00

FORUSHANDE (THE SALESMAN)

Ein Film von Asghar Farhadi

F/Iran 2016
125 min, OmU

Regie Asghar Farhadi
Drehbuch Asghar Farhadi
Kamera Hossein Jafarian
Schnitt Hayedeh Safiyari
Darsteller Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi

Termine

1 Oscar-Nominierung als Bester ausländischer Film für FORUSHANDE!

*****

Es beginnt mit einem nächtlichen Weckruf: Weil vor dem Wohnhaus, in dem der Lehrer Emad und dessen Frau Rana wohnen, emsig gebaut wird, droht das Gebäude einzustürzen. Zum Glück weiß ein Bekannter, mit dem die beiden gerade Arthur Miller’s «Death of a Salesman» einüben, Rat. Die neue Wohnung, in die sie nun vorübergehend ziehen, hat nur einen kleinen Nachteil: Die Vormieterin, eine Frau mit zweifelhaftem Ruf, hat in einem Zimmer ihre Habseligkeiten zurückgelassen und weigert sich, diese abzuholen. Eines Tages passiert ein Unglück: In der festen Meinung, dass Emad nach Hause kommt, öffnet Rana nach dem Klingeln die Tür und geht ins Bad, um zu duschen. Doch derjenige, der um Einlass begehrt, ist nicht ihr Ehemann, sondern ein Bekannter (oder wohl eher ein Kunde) der Vormieterin, der Rana im Bad gewaltsam bedrängt. Emad setzt daraufhin alles daran, den Eindringling dingfest zu machen. Er sinnt auf Rache und überschreitet dabei einige Grenzen.

Asghar Farhadi erzählt nach NADER UND SIMIN neuerlich von einer Beziehung, die durch das Eindringen der Außenwelt ins Wanken gerät. Das tiefe Unverständnis dieses Schauspieler-Paares scheint durch gesellschaftliche Konventionen erst befeuert. Einer Frau, die durch eine Gewalterfahrung traumatisiert ist, begegnet ein Mann – von Begriffen wie Stolz und Schande – getrieben, ohne adäquate emotionale Reaktion. Farhadi setzt diesen Prozess unbeirrbar, mit maximaler szenischer Dichte und einem Blick auf jede kleinste Irritation ins Bild.

   

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wussten Sie dass ...

  • bei der Eröffnung im Dezember 1960 Kirk Douglas anwesend war?
  • das Kino anfangs 900 Sitzplätze hatte?
  • das Gartenbaukino mit 736 Sitzplätzen der größte Kinosaal Wiens ist?
  • das Kino seinen Namen der "k.k. Gartenbau-Gesellschaft" zu verdanken hat, in dessen Ringstraßen-Palais das alte Gartenbau-Kino 1919 errichtet wurde?
  • das Gartenbaukino als erstes Kino Österreichs 70mm spielen konnte?
  • das Kino seit Anfang 2016 wieder 70mm spielfähig ist?
  • die Viennale bereits seit 1973 das Gartenbaukino als Spielstätte nutzt?
  • es bis Anfang der 80er Jahre vor den Vorstellungen eine Modeschau gab, wo aktuelle Kollektionen der großen Modehäuser präsentiert wurden?
  • die analogen Projektoren (Philips DP70 mit den Seriennummern 2032 und 2038) seit Eröffnung die selben und nach wie vor in Betrieb sind?
  • im Saal des Kinos 383 Glühbirnen installiert sind?
  • das Gartenbaukino als einziges Kino Österreichs mit einer Cinerama-Leinwand ausgestattet war?
  • der Preis einer Kinokarte im Gartenbaukino bei Eröffnung 1960 zwischen 12 und 40 Schilling lag?

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